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Wie Sie Keratosis Pilaris behandeln

Keratosis Pilaris ist eine entmutigende Hautveränderung, von der viele Kenntnis haben. Dies gilt in gleicher Weise für die Frauen wie auch für Männer. Doch um was geht es da genau? Warum entsteht Keratosis Pilaris? Und wie lässt sie sich behandeln? Hier können Sie darüber viel mehr in Erfahrung bringen.

» Behandlung von Keratosis Pilaris

Was ist eigentlich Keratosis Pilaris?

Möglicherweise haben Sie einen Knospenausschlag an Ihren Oberarmen bemerkt? In diesem Fall kann es sich durchaus um die Keratosis Pilaris handeln, an der Sie leiden. Die Keratosis Pilaris ist genau der Begriff für einen Knospenausschlag an den Haarfollikeln in der Haut. Sie zeichnet sich durch kleine rote Knospen aus, die fest sind und in den Haarfollikeln sitzen. Anfangs sind die Knospen noch weiß, doch werden sie mit der Zeit rot, da sie gereizt sind. Weil die Haut leicht gereizt ist, erscheinen sie in vielen Fällen als roter Hautausschlag.

Die Keratosis Pilaris ist keine tatsächliche Erkrankung, sondern vielmehr eine Abweichung vom normalen Erscheinungsbild der Haut. Es ist daher weder gefährlich noch anderweitig schwerwiegend, obwohl es die betroffene Person stören kann. Obwohl es sich um einen Hautausschlag handelt, ist die Keratosis Pilaris sehr selten von Juckreiz und Schmerzen begleitet – selbst dann, wenn die weißen Knospen inzwischen gereizt und rot sind.

Die Knospen bestehen aus Keratin, das sich verklumpt und an der Öffnung der Haarfollikel haftet. Sie sind daher die kleinen Klumpen, die den eigentlichen Knospenausschlag bilden. Der Ausschlag infiziert sich nicht und Sie müssen sich daher keine Sorgen machen, ob Sie angesteckt werden, wenn Sie in engem Kontakt mit jemandem sind, der von den weißen oder roten Knospen betroffen ist.


Wer ist am häufigsten von Keratosis Pilaris betroffen?

Es gibt keine wirkliche Richtlinie dafür, wer am häufigsten von der roten Keratosis Pilaris betroffen ist. Es kann einfach jeden treffen, doch wird der Ausschlag zumeist bei Kindern und Jugendlichen gesehen. Tatsächlich wird angenommen, dass bis zur Hälfte aller deutschen Kinder und Jugendlichen von einer Keratosis Pilaris betroffen sind.

Sie entsteht häufig während der Kindheit und der Jugend, in der dieser Ausschlag am ausgeprägtesten ist. Doch mit zunehmenden Alter, nimmt der Ausschlag deutlich ab.


An welchen Körperstellen entsteht der Ausschlag?

Der Knospenausschlag kann in vielerlei Hinsicht einer Gänsehaut ähneln. Denn es ist zumeist auf den Haarfollikeln der Oberarme beschränkt. Doch auch die Beine, Hüften, das Gesicht und die Oberschenkel können von dem lästigen Ausschlag betroffen sein.

In den meisten Fällen zeigt sich die Keratose Pilaris als Knospen an den Armen. Daher sind es oft jene Körperstellen, welche die Betroffenen mit Kleidung versuchen zu verstecken.


Warum entstehen die Knospen?

Es kann mehrere Gründe dafür geben, warum Sie die knospige Keratosis Pilaris bekommen. Teilweise sind die Hautveränderungen erblich bedingt. Sollte also Ihre Mutter oder Ihr Vater davon betroffen sein, dann besteht die Gefahr darin, dass auch Sie davon betroffen sind. In ähnlicher Weise kann es sein, dass Ihre Kinder irgendwann an der Keratosis Pilaris leiden, wenn Sie selbst davon betroffen sind.

Darüber hinaus besteht eine gute Verbindung zwischen dem atopisches Ekzem und der Ikthyose, das besser als Fischschuppenkrankheit bekannt ist. Wenn Sie eine der beiden Erkrankungen haben, kann dies der Grund dafür sein, warum Sie zusätzlich den roten Ausschlag an den Oberarmen, Hüften, Oberschenkeln oder Gesicht bekommen.

Der rote Ausschlag ist auch häufig mit trockener Haut verbunden – oder in einer Kombination aus trockener Haut, Vitamin-B-Mangel, einer Omega-3-Fettsäuren Mangel sowie die Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln. Der Zusammenhang zwischen trockener Haut und einer Keratosis Pilaris führt auch dazu, dass die Hautveränderungen in einem trockenen und kalten Klima aufflammen und sich verschlimmern können. Es ist daher oft im Winter, dass die Knospen am ausgeprägtesten sind.


Die Keratosis Pilaris Symptome – diese Anzeichen sollten Sie beachten

Eine Keratosis Pilaris ist an sich keine Hautkrankheit, sondern vielmehr eine ungefährliche Hautveränderung. Für viele ist es jedoch kosmetisch unschön. Daher gibt es nicht sonderlich viele Symptome, die im Auge behalten werden müssen. Haben Sie einen Ausschlag mit weißen Knospen entdeckt, der sich in rote Knospen sowie trockener sandiger Haut auf den Oberseiten der Oberarme, Oberschenkel oder im Gesicht verwandelt? Dann besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit darin, dass es sich um die Keratosis Pilaris handelt, die für die Hautveränderungen verantwortlich ist.

Verschlimmert sich dennoch der Zustand in einem kalten und trockenen Klima, dann haben Sie möglicherweise ein weiteres Symptom, dass die Keratosis Pilaris die Ursache dafür ist, warum sich Ihre Haut mit weißen oder roten klumpenartigen Knospen füllt.

Folgende Merkmale sind zu beachten:

  • Weiße oder rote Knospen
  • Die Lage der Knospen befindet sich an Armen, Oberschenkeln, Hüften oder im Gesicht
  • Sandpapierähnliches Gefühl beim überstreichen der Haut

Welche Behandlung gibt es für die Keratosis Pilaris?

Obwohl die Keratosis Pilaris ein chronisches Hautleiden ist, gibt es dennoch gute Behandlungsmöglichkeiten. Sie müssen daher nicht die Hautveränderungen an sich behandeln, da sie ungefährlich sind und lediglich kosmetisch unschön. Die meisten Betroffenen möchten jedoch die Hautprobleme behandeln und korrigieren – vor allem dann, wenn sie die nackte Haut mit dem roten Ausschlag hervorzeigen müssen.

Eine gute Behandlung gegen die Keratosis Pilaris besteht also darin, die Haut über eine Feuchtigkeitscreme mit viel Feuchtigkeit zu versorgen. Mit einer guten Feuchtigkeitscreme reduzieren Sie die Austrocknung der Haut und sie ist daher zur Korrektur von Hautveränderungen geeignet.

Viel Feuchtigkeit und Kraft für Ihre Haut

Die wichtigste Behandlung ist, die exponierte Haut gut mit Feuchtigkeit in Form einer Creme zu sättigen. Dabei kann Ihnen die Daily Repair Creme von Astion Pharma helfen.

Die Creme hilft dabei, das natürliche Gleichgewicht und die Barriere der Haut wiederherzustellen. Eine gesunde Haut verfügt von Natur aus über eine Schutzbarriere gegen Mikroorganismen wie Pilze, Bakterien und Viren, die das Gewebe schädigen können. Diese Schutzmaßnahme hat eine trockene und gereizte Haut nicht, weil die natürlichen Abwehrmechanismen der Haut zerstört wurden.

Doch Daily Repair spendet der Haut viel Feuchtigkeit und macht sie geschmeidig, ohne dabei zu fetten. Gleichzeitig wird der natürliche Heilungsprozess und die Hautabwehr unterstützt, um die Haut zu stärken. Tragen Sie daher zweimal täglich eine dünne Schicht Creme auf – am besten gleich nach dem Bad. Besonders nach einem warmen Bad, ist die feuchte Haut besonders stark dem Austrocknen ausgesetzt.



Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Es besteht daher kein Grund zur Sorge, wenn bei Ihnen eine Keratosis Pilaris entstanden ist, da diese ziemlich harmlos ist. Sollten Sie die zuvor beschriebenen Symptome und Anzeichen haben, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit darin, dass es um genau den roten Hautausschlag geht, mit der Sie es zu tun haben.

Hegen Sie Zweifel daran, ob es andere Ursachen für Ihre Hautveränderungen gibt oder sind Ihre Symptome nicht genau so wie beschrieben? Dann ist es immer eine gute Idee, Ihren Arzt zu konsultieren, um herauszufinden, was die genaue Ursache für die Hautveränderungen ist. Auf diese Weise, können Sie ernstere Hauterkrankungen ausschließen.

Gleiches gilt, wenn die Behandlung überhaupt nicht hilft oder sich deutlich verschlechtert.


Vorbeugung von Knospen am Körper

Natürlich besteht die beste Behandlung darin und sofern möglich, den Ausbruch der Keratosis Pilaris zu verhindern. In bereits vielen Fällen können Sie aktiv etwas unternehmen, um Ihre Haut vom Knospenausschlag zu schützen.

Dies können Sie unter anderem tun, indem Sie die Haut mit guten sowie nahrhaften Feuchtigkeitscremes versorgen und insbesondere im Winter, wenn die Luft trocken ist. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Ihren Körper nach jedem Bad mit einer guten Lotion einzucremen, um den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu versiegeln.

Eine Vorbeugung ist jedoch schwierig, wenn der Ausschlag erblich bedingt ist. In diesem Fall geht es darum, die kleinen Knospen zu behandeln und einzudämmen – auch hier insbesondere mit Feuchtigkeitscremes, die den schlimmsten Ausschlag in Schach halten können.


FAQ

Untenstehend finden Sie eine Übersicht der am häufigsten gestellten Fragen zu Keratosis Pilaris.


Was ist eigentlich Keratosis Pilaris?

Die Keratosis Pilaris ist eine chronische Hautveränderung, die als Ausschlag mit weißen oder roten Knospen auftritt. Die Knospen bestehen aus Keratin-Klumpen, die das raue Knospen-Aussehen bilden.


Wer bekommt eine Keratosis Pilaris?

Hautausschläge der Keratosis Pilaris können Menschen jeden Alters betreffen. Oft sind es Kinder und Jugendliche, Menschen mit Neurodermitis und der Neigung zur Austrocknung der Haut, die von den Knospen betroffen werden. Mit zunehmendem Alter nimmt der Ausschlag ab.


Wo ist die Keratosis Pilaris betroffen?

Es sind oft die Arme, Oberschenkel, Hüften und das Gesicht, die anfällig für die irritierenden Knospen sind. Die Keratinklumpen sitzen am Haarfollikeleingang an den spezifischen Körperstellen.


Was sind die Symptome von Keratosis Pilaris?

Die Keratosis Pilaris erscheint als weiße oder rote Knospen, die sich rau und schleifpapierartig anfühlen, wenn Sie mit der Hand darüber fahren. Oft erinnert der Ausschlag an einer Gänsehaut.


Was verursacht sie Keratosis Pilaris?

Die genaue Ursache der Keratosis Pilaris ist derzeit nicht bekannt. Dennoch weiß man, dass es erblich bedingt ist und häufig auf trockener Haut zu sehen ist. Ein trockenes und kaltes Klima lässt die Symptome verschlimmern.


Wie wird Keratosis Pilaris behandelt?

Die beste Behandlung der Keratosis Pilaris ist Feuchtigkeit, Feuchtigkeit und noch mal Feuchtigkeit. Mit einer guten Feuchtigkeitscreme können Sie die trockene Haut, die oft mit dem Ausschlag in Verbindung gebracht wird, anweichen und hinzu wertvoll pflegen. Es hilft auch dabei, die Haut von innen zu stärken.


Wie kann die Keratosis Pilaris verhindert werden?

Zur Vorbeugung von Keratosis Pilaris ist auch Feuchtigkeit die beste Methode. Stellen Sie daher sicher, dass Sie Ihren Körper gründlich mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion einreiben – besonders nach dem Baden. Hier ist die Haut nach dem heißen Wasser besonders zerbrechlich und trockengefährdet.



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